Akkordeon | |
Akkordeon-Unterricht hatte ich ab meinem 5. Lebensjahr bei meinem Vater. Leider hatte ich mit seinem Pädagogikkonzept Probleme, weshalb ich daran wenig Freude fand. Das Akkordeon entdeckte ich für meine Musik erst sehr viel später wieder und setze es gelegentlich ein beim Spielen von irischer, bretonischer und französischer Folklore.
Autoharp | |
Während meiner Zeit in der Arbeitsgemeinschaft Folklore Mainz wurden im Haus der Jugend sehr viele Anglo-Folk-Stücke erarbeitet. Weil fasst jeder dort Gitarre spielte, suchte ich nach einer passenden Alternative. Die fand ich in der Autoharp, setze das Instrument in den letzten Jahren jedoch kaum noch ein.
Banjo | |
Durch die Stücke von Pete Seeger fand ich Interesse am 5-String-Banjo. Das richtige Picking brachte mir in den 80-er Jahren Jürgen Schöntges bei, der damals ebenfalls Mitglied in der AG Folklore Mainz war. Ich blieb aber bisher ein lausiger Banjospieler, vielleicht, weil mir der Anglo-Folk nicht mehr so liegt.
Charango | |
Am Anfang der 80-er Jahre war ich ziemlich süchtig nach lateinamerikanischer, speziell südamerikanischer Folklore. Ausgelöst wurde dies schon in den späten 60-ern durch die Schallplatten von "Los Incas". Meinen Charango und eine Charangoschule von Ernesto Cavour brachte mir Jürgen Schöntges von seiner Südamerika-Reise mit.
Ich spielte mehrere Jahre in der "Wackernheimer Marimba-Band" mit Helmut und Brigitte Gerlach, Willi Wind und einigen weiteren Musikern, deren Namen mir nicht mehr geläufig sind.
Drehleier |
Die erste Drehleier wurde von meinem leider viel zu früh verstorbenen Musikfreund Dieter Güttler (ehem. Sans Familie) hergestellt. Ich erhielt sie als Geschenk meiner Familie zu meinem 50. Geburtstag. Sie hat die Lautenform und ist in G/C gestimmt. Weil sie in jeder Hinsicht äußerst kompliziert und empfindlich ist, dauerte es einige Jahre, bis ich mich mit ihr richtig anfreunden konnte. Im Jahre 2006 ließ ich vom Meister Christof Sticht Feinstimm-Mechaniken einbauen und in 2007 eine Generalüberholung vom Drehleierbauer Helmut Seibert vornehmen. In 2009 wurde diese Drehleier durch Sebastian Hilsmann komplettiert mit Kapodastern für die Bordune, Mouche und Trompette. Die Melodiesaiten sind oktaviert. Im Moment sind die beiden Drehleiern meine Lieblingsinstrumente, für die ich inzwischen einige Stücke komponiert habe. Es gibt inzwischen ein umfangreiches Drehleier-Repertoire mit Noten und Anleitungen zur Einsatz der Melodiesaiten, Bordune, Mouche und Trompette, um das Spielen der Stücke dynamisch gestalten zu können. Hier ein paar Detailfotos meiner neuen Drehleier: und hier der Meister Sebastian mit meiner ersten Drehleier von Dieter Güttler: |
| Gitarren |
Während meiner Bundeswehrzeit 1967/68 wurde ich durch die Lieder von Joan Baez, Bob Dylan und Donovan zum Gitarrespielen inspiriert. Ich kaufte mir von meinem schmalen Sold eine gebrauchte Stahlsaitengitarre und die Abende auf meiner Bude gehörten ab sofort ihr, während meine Kameraden lieber in der Kantine Bier süffelten.
Durch diese Lieder angeregt, suchte ich die Mainzer Szene ab und fand Gleichgesinnte, die sich regelmäßig im Haus der Jugend trafen, um Folklore zu machen. Zu den Leuten im "Folksing Club" und der "Arbeitsgemeinschaft Folklore Mainz" gehörten u.a. Musiker, wie Jürgen Schöntges, Wolfgang Hering, Gerd Gmelin, Ulli Holzhausen und mein lieber Freund Lutz Weusmann.
Einem damaligen Bekannten kaufte ich die 'Gibson' Konzertgitarre seines verstorbenen Bruders ab. Dieser Gitarre gehörte jahrelang die erste Stunde nach getaner Arbeit. 1980 kaufte ich mir bei Oskar Teller eine Oktavgitarre. 1984 ließ ich mir vom Gitarrenbauer Pletz in Taunusstein eine neue Konzertgitarre bauen. Seit dieser Zeit setze ich die Gitarre außer zur Folklore auch für Renaissancemusik ein. Viele Stücke erarbeitete ich mir nach Tabulatursätzen, wovon leider nur sehr wenig Material erhältlich ist.
Auf meinen Gitarren verwende ich Saiten von Hannabach.
| Mandoline/ Mandola | |
Die Mandoline hatte mich schon als Kind fasziniert, weil mein Vater ein wohlklingendes italienisches Instrument besaß. In meiner "Sturm- und Drang-Periode" ging mir leider dieses Instrument zu Bruch. In den 80-er Jahren kaufte ich mir eine fabrikneue Mandoline und erhielt von einer lieben Verehrerin die Mandola ihres Großvaters geschenkt. Von da an gehören Mandoline und Mandola außer der Gitarre zu den Instrumenten, die ich gut beherrsche. Ich setze beide heute gerne ein für irische, englische, französische und deutsche Folklore
Auf diesen Instrumenten verwende ich Saiten von Pyramid.
Thüringer Waldzither | |
Mein Freund Peter Mehr verkaufte mir in den 90-er Jahren eine gebrauchte Waldzither. Diese ist on mir leicht zu spielen, weil ich die Grifftechnik des 5-String-Banjos verwenden kann. Auf ihr spiele ich hauptsächliche deutsche Folklore-Stücke.



